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Aronia und Gesundheit

Mehr Lebensqualität durch Gesunde Nahrungsmittel

In unserer modernen Zeit sind Nahrungs- und Heilmittel völlig unterschiedliche Kategorien, sind gänzlich anderen gesetzlichen Vorschriften unterworfen, werden anders verabreicht und erfahren unterschiedliche Wertschätzung. Die heilende Nahrung oder der gesundende Genuss, die in Mitteleuropa eine jahrhundert lange Tradition hatten sind oftmals von den Speisezetteln verschwunden und Ihre Wirkungsweisen in Vergessenheit geraten.

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen, sagt der Volksmund. Im Falle der Aronia ist es kein Kraut, sondern ein Gehölz. Der Aronia- Strauch wird in Deutschland auch als Apfelbeere bezeichnet.
Die violett- schwarze Aroniabeere ist eine der ernährungs- physiologisch am wertvollsten Beerenart. Durch ihren hohen Gehalt an sekundäre Pflanzenstoffe, Vitaminen und Mineralstoffen hat die Aronia einen besonderen Stellenwert.
Aronia- Produkte enthalten somit Wertvolle Inhaltsstoffe für ein jugendliches Aussehen, Gesundheit und Vitalität!

Verwenden Sie das, was unsere heimische Natur bereithält! Alle Beerensorten Enthalten eine große Anzahl an wertvollen Inhaltstoffen. Während der Verbraucher den süßsäuerlichen, erfrischenden Geschmack von Beerenobst schätzt, betonen Ernährungswissenschaftler vor allem den hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Zudem enthalten die Beeren reichliche Ballaststoffe, Gleichzeitig weist Beerenobst eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane auf. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind Geschmacks-, Geruchs- und Farbstoffe der Pflanzen, die zur Gruppe der Polyphenole gehören.

Der Anteil der wertvollen Inhaltsstoffe in der Aroniabeere ist zwanzig mal so hoch wie der in Himbeeren oder Erdbeeren.
Untersuchungen des Krebsforschungsinstitutes Heidelberg haben zum Beispiel bewiesen: Die Apfelbeere hat fast fünfmal so viele sekundäre Pflanzenstoffe wie die blaue Weintraube, aus der das vergorene Produkt, der Rotwein hergestellt wird.



ANTOCYANIDINE - GEHALTINFRÜCHTEN (M G/100G)

Aronia 800 Süßkirschen 180 Blaue Weintrauben 165 Blaubeeren 165 Brombeeren 160 Himbeereren 40 Erdbeeren 30 Quelle:Dr. Clarissa Gerhäuser, Krebsforschungszentrum Heidelberg Studien zur antioxidativen Kraft von Phenol-Verbindungen wie Proanthocyanen und Anthocyanen in Beerenfrüchten wurden bisher hauptsächlich in osteuropäischen Ländern und in der USA durchgeführt. Besonders in der ehemaligen UdSSR wurde die Apfelbeere auf Grund ihrer auch für die Medizin wertvollen Inhaltsstoffe zu den Heilpflanzen gerechnet. Die Pharmaindustrie stellte medizinisch wirksame Säfte, Pulver und Tabletten her. Der Reichtum an Vitamin-P-aktiven Stoffen (Flavonoide) ließ die Beeren zu begehrten Trockenfrüchten werden. Pharmakologische Untersuchungen belegten darüber hinaus, dass nicht nur die Beeren, sondern auch die Blätter besondere Wirkstoffe enthalten und therapeutisch genutzt werden können.
In Deutschland gibt es derzeit ein Forschungsprojekt, welches sich mit der medizinischen Wirksamkeit der Apfelbeere befasst. Insbesondere Krebsvorbeugende und ernährungsphysiologische Gesichtspunkte stehen im Mittelpunkt der Studie.